Bewegung

Das kleine Kind ist immer in Bewegung, aktiv mit dem ganzen Körper und mit allen seinen Sinnen. In der Kindheit hat Bewegung eine überragende Bedeutung.

Die Bewegung, sei sie motorischer oder sensorischer Art, schlägt sich beim Kind in neurologischen Strukturen nieder. Dieses Wechselspiel beginnt mit der ersten Koordination der Augen und der Kontrolle der Kopfbewegungen, geht weiter beim Spiel mit den eigenen Händen und Füßen und später beim Rollen, Robben, Krabbeln, Aufrichten und Gehen. Parallel zu diesen intensiven, wenn auch unbewussten, sensomotorischen Leistungen des Kindes reifen die Sinnesorgane und die Strukturen des Nervensystems aus. Diese Strukturen bilden die Grundlage für Sprach- und Denkfähigkeit.

Bis zum fünften Lebensjahr gewinnt das Kind Sicherheit im Gleichgewichthalten, es kann Treppen steigen, ausdauernd gehen, hüpfen, springen, sich an- und ausziehen. Wenn die Kinder genügend grobmotorische Erfahrungen gesammelt haben, beginnen sie von selbst ihre feinmotorischen Fähigkeiten zu verfeinern, was für die Schulfähigkeit der Kinder eine wichtige Voraussetzung ist.

Im Waldkindergarten haben die Kinder genügend Zeit und Raum zum Gehen, Laufen, Springen, Balancieren, Klettern, Matschen, Bauen und Schwimmen. Mit angeleiteten Bewegungsspielen wie „Geh Bock – Steh Bock", „Taubenhaus" oder aber auch Ballspielen und Tänzen werden vorgegebene Bewegungsabläufe geübt.

Eine Grundbedingung ist es, dass Erwachsene dem Kind gestatten, die einzelnen Entwicklungsschritte und Erfahrungen im individuellen Tempo zu durchlaufen.

Wir suchen Verstärkung für 2017 / 2018

Jahresparaktikant/-in SPS1/2 oder FSJ für das Kindergartenjahr 2017 / 2018

 

Du solltest offen und engagiert sein und Spaß daran haben, unter freiem Himmel mit Kindern zu arbeiten. Mit deinen kreativen Ideen gestaltest Du im Team den pädagogischen Alltag. Werte wie gegenseitige Wertschätzung und Respekt sind uns - insbesondere auch den Kindern gegenüber - sehr wichtig.

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